SWB – MeiBlog

"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein." (Albert Einstein)

Über mich


Wer ich bin:

ich

Das Positive am Skeptiker ist, dass er alles für möglich hält. (Thomas Mann)

Mein Name ist Silke Wanninger-Bachem. Ich lebe mit meinem Mann auf einem kleinen Bauernhof in Niederbayern. Ich habe drei Kinder, die mittlerweile alle ausgezogen sind.

Ich interessiere mich schon sehr lange für Pädagogik und Psychologie. Dazu kam im Lauf der Zeit ein Interesse für Digitalisierung und Medien aus pädagogischer Sicht. Ich bin gern in der Natur, mag Reisen mit dem Wohnmobil und lese exzessiv Literatur zu Themen, die mich interessieren.

Seit 2016 weiß ich, dass ich Autistin bin.

Was ich mit meiner Zeit anstelle:

Zur Zeit

  • studiere ich an der FernUniversität in Hagen den Studiengang M.A. Bildung und Medien: eEducation, wobei ich die letzten zwei Semester eher prokrastiniert habe, statt im Studium weiterzukommen
  • bin ich Teilzeit berufstätig als Verwaltungsangestellte
  • beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema  Autismus
  • habe ich angefangen, sporadisch zu bloggen und lese und kommentiere ich manchmal in diversen Foren
  • arbeite ich intensiv daran, zu lernen Sozialkontakte aufzubauen und zu pflegen, wobei mir das Internet dabei sehr hilft

Warum ich mich dazu entschossen habe, offen mit meiner Diagnose Autismus umzugehen und hier darüber zu schreiben:

Die Erkenntnis, nicht nur Mutter eines Autisten, sondern selbst im Autismus-Spekrum zu sein, war nur möglich, weil es Bücher und Berichte von anderen Autisten gab. Obwohl ich meinte, so ganz anders als mein Sohn zu sein, zeigten mir diese, dass es sehr wohl Gemeinsamkeiten gibt. Meine Schwierigkeit war, die Diagnosekriterien auf mich zu beziehen und zu verstehen, was sie bedeuten. Erst durch konkrete Beschreibungen konnte ich verstehen, was eigentlich gemeint sein könnte.

Ich bin sehr dankbar, dass es Autisten gibt, die ihre Innensicht beschreiben und sich in der Öffentlichkeit outen. Ich finde es allerdings auch völlig in Ordnung, wenn sich ein Autist nicht öffentlich zu erkennen gibt. Ich persönlich glaube aber, dass solche Innensichten nicht nur anderen Autisten helfen können, sondern langfristig zu einem größeren Verständnis bei Nichtautisten führen könnten. Sehr langfristig führen genügend viele solcher Innensichten vielleicht sogar zu einer echten Inklusion von allen im Spektrum.

Nachdem ich jetzt weiß, dass es ein wirklich weites Spektrum ist, möchte ich mit meiner Stimme zu diesem Verständnis beitragen. Ich habe das große Glück, mich in eigener Sache äußern zu können. Natürlich erhebe ich aber keinesfalls den Anspruch, für alle Autisten zu sprechen. Alles, was ich hier schreibe, ist also stets nur meine eigene Sicht, Wahrnehmung und Erfahrung.

Ein Kommentar zu “Über mich

  1. Ich wünschte, ich könnte mehr dazu beitragen, als nur mein Kompliment und meinen Respekt !

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