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"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein." (Albert Einstein)

Realitätsferne Erwartungen?

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Habe ich realitätsferne Erwartungen an eine Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt oder die Maßnahme „Unterstützte Beschäftigung„?

Die Rentenversicherung möchte zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Maßnahme „Unterstützte Beschäftigung“ abbrechen und den Bescheid über die Teilhabe am Arbeitsleben aufheben. Als Begründung wird angegeben, dass der IFD eine Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt als nicht erfolgversprechend ansieht, weil ich Erwartungen an einen Praktikumsbetrieb habe, die nach Einschätzung des IFD nicht die Realität am ersten Arbeitsmarkt widerspiegeln und ich die Zusammenarbeit mit dem IFD ablehne, wodurch eine tragfähige und vertrauensvolle Unterstützung nicht möglich ist.

Von dieser Begründung kann ich gerade noch nachvollziehen, dass meine Erwartungen evtl. tatsächlich nicht die Realität am ersten Arbeitsmarkt widerspiegeln, was allerdings eher ein Armutszeugnis für diese Realität, den IFD und zugleich für die Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben „Unterstützte Beschäftigung“ ist.

Dass ich angeblich eine Zusammenarbeit mit dem IFD ablehne, ist nach all den Versäumnissen und dem Vorgehen des IFD, mich um jeden Preis loszuwerden, einfach nur eine Frechheit.

Laut Leistungsangebot, das sich ja irgendwer überlegt haben muss, vermutlich am Schreibtisch fernab jeglicher Realität, sollte der IFD mir teilnehmeradäquate Erprobungs- und Qualifizierungsplätze zur Verfügung stellen, die im Hinblick auf meine Behinderung, Leistungsfähigkeit, Eignung und Neigung individuell geeignet sind.

Der IFD, respektive der mich betreuende Integrationsberater, hätte also einen Praktikumsplatz für mich suchen und finden müssen, der „angemessen und geeignet“ gewesen wäre, wie es als Ziel im § 55 (Abs. 1) SGB IX formuliert ist. Im Absatz 5 desselben Paragraphen steht, dass der IFD über „die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügen [muss], um seine Aufgaben entsprechend den individuellen Bedürfnissen der Menschen mit Behinderung erfüllen zu können“ (§ 55 (Abs. 5) SGB IX). Die mich betreuenden Integrationsberater waren während der gesamten 21 Monate Maßnahmedauer leider nicht in der Lage, mir auch nur einen einzigen Praktikumsplatz zur Verfügung zu stellen. Auf meine individuellen Bedürfnisse einzugehen, lag offenbar ebenfalls außerhalb ihrer Möglichkeiten.

Ich habe meine zwei Praktikumsstellen selbst gefunden. Der IFD reklamierte diese Leistung jedoch für sich, indem er diese Tatsache dem Kostenträger gegenüber wohlweislich verschweigt. Meine Integrationsberaterin sagte mir stets, dass sie mich unterstützen würde, an mich glauben würde und es an der Corona-Pandemie läge, dass es ihr nicht möglich sei, mir einen Praktikumsplatz zu vermitteln. Dem Kostenträger gegenüber behauptet der IFD jedoch: „Diverse Vorschläge des ifd wurden durch Frau Wanninger-Bachem auf Grund der unten beschriebenen Anforderungen an eine Stelle, verworfen“. Echt jetzt? Welche „diversen“ Vorschläge bitte, das wären ja dann mindestens zwei und was soll das Komma an dieser Stelle?

Laut dem Leistungsangebot hätte der IFD bei diesen zwei Praktika dann wenigstens die Gewährleistung für die ordnungsgemäße Durchführung übernehmen müssen. Insbesondere hätte für angemessene Bedingungen am Arbeitsplatz und die Sicherstellung der Betreuung und Begleitung gesorgt werden müssen. Und: Die Erprobungs- und Qualifizierungsplätze müssen grundsätzlich vom Wohnsitz des Teilnehmers im Rahmen der Zumutbarkeitsregelungen des § 140 SGB III erreichbar sein. Die täglichen Pendelzeiten zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte dürfen im Vergleich zur Arbeitszeit nicht unverhältnismäßig lang sein, im Gesetz stehen zwei bis zweieinhalb Stunden. Da meine Arbeitszeit täglich 5 Stunden betrug, hätte ich also maximal zwei Stunden Fahrtzeit hin und zurück zu einer Praktikumsstelle aufwenden dürfen. Beim ersten Praktikum betrug die einfache Fahrtzeit von Haustür zu Bürotür zweieinhalb Stunden. Seltsamerweise hatte der IFD aber keine Einwände. Soviel zum Umgang des IFD mit der gesetzlich vorgeschriebenen Zumutbarkeitsregelung.

Im Rahmen dieser Maßnahme sieht der IFD eine wöchentliche Begleitung und Betreuung der Teilnehmer vor. Einmal wöchentlich hätte der Integrationsberater eine Stunde lang mit mir sprechen sollen. Weil der IFD mit mir Home-Office vereinbart hatte, denn eine Anwesenheit in den nicht reizarmen Räumen des IFD erschien nicht zielführend, mal abgesehen davon, dass der IFD überhaupt keine freien Räume dafür gehabt hätte, kamen meine Integrationsberater bis Februar 2020 zu mir nach Hause. Seither fanden Gespräche per Skype statt – wenn sie denn stattfanden, denn leider erkrankte meine Integrationsberaterin des Öfteren längerfristig. Eine zuverlässige Krankheitsvertretung überforderte den IFD offensichtlich organisatorisch. Während der Praktikumszeiten hätten Gespräche auch bei Betriebsbesuchen stattfinden sollen. Die Realität: In den vier Monaten meines zweiten Praktikums gab es keinen einzigen Betriebsbesuch. Immerhin fünf Skype-Gespräche mit meiner Integrationsberaterin, die ersten sechs Wochen im Praktikum allerdings keines, das fünfte am letzten Tag des Praktikums. Und außerhalb meiner Arbeitszeit weitere fünf halbstündige Telefonate oder Skype-Gespräche mit der Vertretung der Vertretung, die laut eigener Aussage die „vollkommen an die Wand gefahrene Vertretung“ durch die Bereichsleitung übernommen hatte, um „das Kind aus dem Brunnen zu holen“ (RW). So viel zur Sicherstellung der Betreuung und Begleitung des IFD und zu einer tragfähigen Unterstützung.

Was mit angemessenen Bedingungen gemeint ist, hatte ein Amtsarzt des Kostenträgers DRV nach Aktenlage in Form eines Leistungsbildes zusammengestellt. Ich selbst hatte auf einer knappen DIN A4 Seite Beschwerden und Funktionsbeeinträchtigungen formuliert, die im Entlassbericht der medizinischen Rehabilitation mit aufgenommen wurden und die ebenfalls über diesen Amtsarzt an den IFD gingen. Ich habe demnach Einschränkungen meiner geistigen / psychischen Belastbarkeit. Angekreuzt sind unter diesem Punkt alle aufgeführten Unterpunkte. Dazu gehören, neben dem Anpassungs- und Umstellungsvermögen, der Publikumsverkehr, Arbeit unter Zeitdruck und das Reaktionsvermögen. Weitere Belastungsfaktoren sind u.a. Lärm, häufig wechselnde Arbeitszeiten und unregelmäßige Pausen.

Am ersten Praktikumsplatz hatte der IFD nicht viel zu tun, meine Integrationsberater waren im Betrieb redundant, denn die Firma war auf Autisten spezialisiert und hatte eine eigenen Jobcoach, mit dem ich wunderbar zurechtkam. Allerdings kam es zu kommunikativen Schwierigkeiten mit meinem Integrationsberater. Denn dessen Nichtbeachtung der Hinweise von mir und meinem Psychotherapeuten, wie auf meine behinderungsbedingten Bedürfnisse besser eingegangen werden könnte, gepaart mit seiner persönlichkeitsbedingten und deswegen nicht veränderbaren Art, unter Verwendung einer überwiegend bildreichen, ausschweifenden, metaphernlastigen Sprache mit vielfältigem Einsatz nonverbaler Signale zu kommunizieren, führten zu vielen Missverständnissen, beidseitig zu einem hohen Anstrengungslevel, bei mir zu massivem Stresserleben, zunehmender Frustration und der Befürchtung, den Maßnahmeerfolg zu gefährden. Ich versuchte in Absprache mit meinem mich unterstützenden Umfeld (Psychotherapeut, Ergotherapeutin, Netzwerk Autismus, Psychiaterin) zwei Monate lang diese Schwierigkeiten mit ihm zu bewältigen, indem ich ihm erklärte, was die Gespräche bei mir aus welchen behinderungsbedingten Gründen auslösten, ihm als Lösung vorschlug, die Gespräche zu verkürzen oder deren Häufigkeit zu reduzieren. Dies lehte er ab. Ich versuchte, ihm in einem Dreiergespräch mit der Unterstützung meines Psychotherapeuten zu erklären, wo die kommunikativen Schwierigkeiten lagen, weil ich hoffte, dass er meinem Therapeuten mehr Gehör und Glauben schenken würde. Tat er nicht. Nachdem meine Lösungsideen keinen Erfolg zeigten und ich keine andere Möglichkeit mehr sah, wandte ich mich daraufhin an die Bereichsleitung und bat darum, mir einen anderen Integrationsberater zuzuteilen. In einem Übergabegespräch wurde der Beraterwechsel besprochen. Es wurde vereinbart, dass zukünftig meine neue Integrationsberaterin mit mir zusammen die Dokumentation durchführen sollte. Diese Absprache wurde nie umgesetzt. Wie sich mir nach Erhalt der Akte zeigte leider, denn deren Dokumentation hat viel Luft nach oben (RW), sogar die Bereichsleitung äußert sich in der Dokumentation ähnlich (siehe Blogbeitrag Akteneinsicht). Angesprochen wurde zudem, dass ich eine schriftliche Zusage der DRV wegen einer Verlängerung der Maßnahme über die im ersten Bescheid bewilligten sechs Monate hinaus benötigen würde, da die fehlende längerfristige Planbarkeit mich sehr belastete. Mir wurde zugesichert, dass in der Maßnahme mehrere Praktika möglich seien und ich einen anderen Praktikumsplatz erhalten würde, sollte der erste Praktikumsbetrieb mich nicht einstellen. Der erste Integrationsberater hatte nämlich gemeint, die Maßnahme wäre für ihn gescheitert, wenn ich im ersten Praktikum scheitern würde. Meine behinderungsbedingten Bedürfnisse wurden besprochen, ebenso, dass mir Transparenz in der Zusammenarbeit wichtig ist und mir unbedingt genau das gesagt werden müsse, was gemeint sei. Die Bereichsleitung und meine neue Integrationsberaterin sicherten mir zu, dass dies beachtet werden würde. Die Realität sah dann aber anders aus.

Beim zweiten Praktikumsplatz hätte ich tatsächlich die Unterstützung meiner Integrationsberaterin benötigt. Nur: Unterstützung war da bei IFD gerade aus – gleich zu Beginn des Praktikums erkrankte meine Integrationsberaterin und hatte danach einen Unfall, so dass sie länger ausfiel. Deren Vertretung, ironischerweise ausgerechnet die Bereichsleitung, die sich angeblich gut mit Autismus auskennt, agierte ohne Rücksprache mit mir und mutete mir innerhalb kurzer Zeit dermaßen viele Hin- und Hers, die Weiterführung des Praktikums1 betreffend zu, dass ich einfach nicht mehr hinterherkam mit meiner Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit. Dies hätte nicht verwundern sollen, war es doch so im Leistungsbild vermerkt. Eigentlich hätte ich erwartet, von Seiten des IFD auf Verständnis zu stoßen. Dem war aber nicht so, im Gegenteil.

Wie zu erwarten war – ansonsten wäre ich schließlich erst gar nicht beim IFD vorstellig geworden – gab es etwas, mit dem ich Schwierigkeiten bekam, es hatte mit Ehrlichkeit zu tun. Ich erhielt in diesem Praktikum nämlich die Aufgabe, Werbung zu machen, statt mir Aufgaben zu geben, für die ich, wie sich zeigte, geeigneter gewesen wäre. Weil bei einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem IFD Offenheit wichtig ist, wandte ich mich also an meine Integrationsberaterin und deren Vertretung und erklärt, dass und warum ich die denkbar schlechteste Wahl unter allen Mitarbeitern sei, ausgerechnet im Marketing eingesetzt zu werden. Meine Integrationsberaterin half mir jedoch nicht, dem Praktikumsbetrieb gegenüber zu erklären, wo meine Schwierigkeiten bei dieser Aufgabe lagen, sondern sagte zu mir, ich solle durchhalten und darauf warten, dass ich für mich geeignetere Aufgaben erhalten würde. Also versuchte ich mich als Werbetexterin und arbeitete mich autodidaktisch in das Thema Marketing ein. Letztendlich wegen der Corona-Pandemie über einen längeren Zeitraum andauernd und ausschließlich, entgegen dem, was im Praktikumsvertrag vereinbart war, denn wie bei so vielem, waren plötzlich alle Pläne Makulatur. Die ganzen ungeplanten und unplanbaren Veränderungen waren für mich eine große Belastung, der Praktikumsbetrieb hatte verständlicherweise plötzlich ganz andere Sorgen, als sich großartig um das Praktikum zu kümmern, meine Ansprechpartnerin im Betrieb war in Kurzarbeit, die Mitarbeiter größtenteils nicht mehr im Büro, sondern im Home-Office, der Betrieb konnte mir keinen eigenen Schreibtisch mehr zur Verfügung stellen, die neue Corona-Realität hatte alles überrollt. Da das Wesen der Werbung nicht ist, die Wahrheit zu verkünden, sondern euphemistisch und realitätsfern Dinge, die man verkaufen möchte, anzupreisen, hatte ich massive Schwierigkeiten mit der Aufgabe. Ich erhielt dann glücklicherweise die Chance zu zeigen, wo meine Stärken liegen, indem ich die E-Learnings rewievte. Leider gab es davon noch nicht viele und so hätte ich nur wieder Werbung machen können. Weitere Hinderungsgründe, dieses Praktikum in die Länge zu ziehen, waren neben fehlenden Aufgaben, für die man mich einsetzen hätte können, die schwierige Situation für die Firma, die Präsenzfortbildungen und -seminare anbot, die plötzlich nicht mehr besucht werden durften. Eine Umstellung auf Online-Seminare war nicht so schnell möglich und die Entwicklung eines neuen Standbeines im E-Learning Bereich lag noch in den Anfängen. Es gab in absehbarer Zukunft also realistisch keine Anstellungsaussichten für mich, was ich dem IFD auch so mitteilte. Meine Integrationsberaterin zeigte vollstes Verständnis – was sich in der Akte aber leider ganz anders liest. Das Praktikum endete also nach vier Monaten ohne Anstellung, .

Meine Integrationsberaterin meinte, es sei jetzt wirklich blöd gelaufen. Wegen all der Vorkommnisse war ich inzwischen ziemlich frustriert und fühlte mich vom IFD in meinen Bedürfnissen weder gesehen noch ernstgenommen. Meine Integrationsberaterin war sich jedoch keiner eigenen Versäumnisse bewusst und meinte, der IFD hätte überhaupt nichts falsch gemacht, ich müsse nach vorne schauen und wir hätten Erkenntnisse gewonnen. Vor allem ich hatte realistischere Erkenntnisse gewonnen, denn ich hatte nach einem knappen halben Jahr Bitten endlich Einsicht in meine Akte erhalten. Die größte Erkenntnis war, dass es eine schlechte Idee von mir gewesen war, während der Maßnahme immer wieder Dinge, die im Leistungsangebot zur Maßnahme stehen, vom IFD einzufordern. Denn das war mir offenbar überaus übel genommen worden. Nachdem ich in der Akte lesen musste, dass meine in meinen Augen berechtigten, denn so stand es ja im Leistungsangebot und im Gesetz, und damit meiner Ansicht nach keineswegs unrealistischen Forderungen als Schimpfen über den IFD dokumentiert worden waren, sagte ich nichts mehr in diese Richtung, sondern fokussierte mich auf meine Recherche wegen evtl. passender Praktikums- bzw. Arbeitsstellen und meine anstehenden Bewerbungsgespräche, denn meine eigenen Bemühungen um eine Stelle hatten im Unterschied zu den Bemühungen meiner Integrationsberaterin trotz der Corona-Pandemie zu vier Einladungen zu Vorstellungsgesprächen geführt. Offenbar war dies meiner Integrationsberaterin aber auch nicht recht, denn sie bat mich Anfang November darum, ihr acht Reflexionsfragen, die durchaus sinnvoll klangen, schriftlich zu beantworten. In dieser E-Mail schrieb sie, stets bereit zu sein, mir Hilfe anzubieten und mich zu unterstützen. Da ich ihr aber trotz allem noch vertraute, denn sie hatte immer wieder gesagt, sie würde an mich glauben, ich hätte so viele Kompetenzen und berufliche Fähigkeiten, reflektierte ich also in den folgenden vier Wochen systematisch und intensiv. In CC setzte ich die Vertretung. Ich erhilet von dieser Lesebestätigungen. Eine Reaktion meiner Integrationsberaterin erhielt ich nicht – wie auch, meine Integrationsberaterin war wieder einmal erkrankt und die Vertretung sagte mir im einzigen knapp 15minütigen Telefongespräch, das während dieser Zeit stattfand, sie wolle sich nicht einmischen. In was einmischen? Ist es nicht die Aufgabe einer Vertretung, zu vertreten?

Am 01. Dezember erhielt ich dann einen ganzen Haufen Lesebestätigungen von meiner Integrationsberaterin. Ich schrieb ihr, dass ich mich freuen würde, dass sie wieder gesund sei und wir uns dann ja am Donnerstag bei unserem Skype-Termin über meine Reflexion unterhalten könnten. Meine Integrationsberaterin antwortete mir, sie sei diese Woche nicht im Haus, das Gespräch müsse ausfallen, von einer Vertretung war erst gar nicht die Rede. In der kommenden Woche solle es ein Gespräch mit der Bereichsleitung, ihr und mir geben, um zu klären, wie es weiterginge. Denn ich würde vom IFD mehr erwarten als dieser leisten könne. Deswegen sei ein Abbruch der Maßnahme das Beste. Aha, weil ich mich an diesem Tag ausgerechnet mit dem Thema Vertrauen und Ehrlichkeit reflexiv auseinandergesetzt hatte, schickte ich ihr geschockt meine Reflexion als Antwort. Am 07.12. erhielt ich nachmittags eine E-Mail, in der ein Gesprächstermin für den 10.12. um 17 Uhr vorgeschlagen wurde. Am 10.12. vormittags kam dann nochmals eine E-Mail, in dem mit mitgeteilt wurde, dass es statt eines Skype-Gesprächs ein Webex-Gespräch mit ihr, der Bereichsleitung, der Vertretung und mir gäbe, damit das „Abschlussgespräch“ klappt. Vorher hatte es meine Integrationsberaterin nicht für notwendig erachtet, mir mitzuteilen, dass dieses Gespräch das Abschlussgespräch sein sollte. Soviel zu Vertrauen, Offenheit und Ehrlichkeit. Um 14:30 Uhr setzte der IFD dann noch einen drauf und schickte mir im Anhang einer E-Mail, in der stand, ich solle bis zum darauffolgenden Tag um 9:00 Uhr etwaige Änderungswünsche mitteilen, einen vernichtenden Bericht zur Kenntnisnahme. Mein Mann riet mir, ihn vor dem Gespräch nicht zu lesen. Das Gespräch selbst habe ich durchgestanden, wobei ich mich von meinem Mann unterstützen ließ, denn ich hielt es nicht für sinnvoll, alleine mit den drei Fachkräften des IFD zu sprechen, die im Umgang mit Autisten angeblich qualifiziert sind. In diesem Gespräch wurde mir ganz nebenbei gesagt, alles stünde im „Abschlussbericht“. Der Bericht des IFD ging trotz Interventionsversuch des Büros des bayrischen Behindertenbeauftragten noch am 11.12. an die DRV, angeblich laut Bereichsleitung wegen betrieblicher Abläufe. Mein Mann schrieb noch eine E-Mail an den Leiter des IFD und bat um ein klärendes Gespräch, dieser antwortete jedoch, dass das bisherige Vorgehen mit ihm abgestimmt gewesen sei. Laut Dokumentation des IFD, die mir inzwischen bis einschließlich 11.12. vorliegt, war übrigens mit der DRV vereinbart, bis spätestens 11.12. einen Bericht zu schicken. Zu einer vertrauensvollen Unterstützung durch den IFD hatte es weder gehört, mich darüber in Kenntnis zu setzen, noch mich über die Tatsache zu informieren, dass meine Integrationsberaterin schon am 30. Oktober mit der DRV telefoniert hatte, über was, hat sie selbstverständlich nicht dokumentiert. An dem Tag, an dem mich meine Integrationsberaterin darum bat, zu reflektieren, hatten wir davor ein Skype-Gespräch. Hierzu ist in der Akte zu lesen: „Ich spreche das Gespräch mit [Name der Sachbearbeiterin bei der DRV] nicht an“. Warum nur? Soviel zu einer tragfähigen und vertrauensvollen Unterstützung durch den IFD.

Der Bericht ging am 11.12. mit allen sachlichen Fehlern trotz meines mündlichen und schriftlichen Widerspruchs während und direkt nach dem letzten Skype-Gespräch an die DRV. Die mir in einem Brief vom 18.12., den ich erst am 23.12. im Briefkasten hatte, mitteilte, sie wolle die Maßnahme zum nächstmöglichen Zeitpunkt beenden. Dazu wurde mir eine äußerst realistische Frist (Achtung, kann Spuren von Sarkasmus enthalten) von zwei Wochen eingeräumt, mich zum Sachverhalt zu äußern. Ich dachte mir beim entsetzten Lesen: Frohe Weihnachten und Danke auch. Wie stellen sie sich das vor, ist das überhaupt zu schaffen mit all den Feiertagen?

Als meine „realitätsfernen Erwartungen“ an eine potentielle Stelle listet der IFD in seinem Bericht, den ich inzwischen gelesen habe übrigens auf:

  • Keine zu große Entfernung vom Wohnort: lange Anfahrtswege sind nicht möglich, da dies den Rahmen der täglichen Belastbarkeit sprengen würde
  • Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Arbeitszeit 15 Stunden pro Woche auf 4 Tage verteilt (tatsächlich sind mit dem IFD 20 Stunden vereinbar gewesen, die ich während der gesamten Maßnahme auch leistete, streckenweise sogar mehr, wenn es im Betrieb notwendig war)
  • Nur zur Einarbeitung könne eine tägliche Anwesenheit im Betrieb gewährleistet werden, anschließend soll Homeoffice möglich sein
  • Während der Einarbeitung wird ein fester, reizarmer Arbeitsplatz benötigt, damit die Einhaltung der eigenen Ordnung gewährleistet ist; ein Großraumbüro sowie eine ungünstige Lage der Räumlichkeiten (z.B. an einer lauten Bahnstrecke) sind nicht geeignet
  • Bei einer Übernahme soll eine adäquate Bezahlung erfolgen

Wie auch der restliche Bericht, ist das eine Aneinanderreihung von aus dem Zusammenhang gerissenen Inhalten aus verschiedenen, vertrauensvollen Gesprächen mit meinen Integrationsberatern. Meine tatsächlichen Erwartungen an eine Arbeitsstelle sind:

  • Arbeitszeit 20 Stunden pro Woche auf 4 Tage verteilt mit flexiblen Arbeitszeiten, d.h. wenn es kurzfristig notwendig ist, mache ich Überstunden, die ich danach wieder abbauen kann. Sollte ich das Glück haben, mich in der Arbeit mit meinen Spezialinteressen beschäftigen zu können, dann sind mir evtl., bei sonst passenden Rahmenbedingungen, vermutlich auch mehr Wochenstunden möglich, was auszuprobieren wäre
  • eine zumutbare Entfernung vom Wohnort, idealerweise auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar oder baldmöglichst nach der Einarbeitung ein bis zwei Bürotage pro Woche und die restlichen Tage Arbeiten von zu Hause aus. Zumutbar regelt dabei das Gesetz. Für einen Arbeitgeber, der mir eine zu meinen Bedürfnissen passenden Arbeitsplatz und eine zu meinen Fähigkeiten passende Arbeitsaufgabe bietet, gehe ich gerne Kompromisse ein. Meine realistische Einschätzung dessen, was für mich langfristig an Fahrtzeit, Fahrweg bzw. Verkehrsmittel und Anwesenheit vor Ort leistbar ist, ist meiner Ansicht nach keine Verweigerung und kein realitätsfernes Luxusdenken, sondern ein dem Arbeitgeber gegenüber faires Vorgehen. Denn ich verkaufe meine Arbeitsleistung gegen Geld, d.h. ein Arbeitgeber hat ein Recht darauf, dass meine Leistungsfähigkeit möglichst hoch ist
  • eine möglichst reizarme Arbeitsumgebung. Wobei Reizarmut auch durch mich herstellbar ist, indem mir erlaubt wird, Kopfhörer bei der Arbeit zu tragen und z.B. das Licht an meine Bedürfnisse anzupassen, indem ich es auschalten darf oder eine abdunkelnde Brille tragen darf. Über das Integrationsamt könnte ein Arbeitgeber auch finanzielle Unterstützung für Hilfsmittel, wie Trennwände um meinen Schreibtisch oder abdunkelnde Jalousien beantragen
  • eine adäquate Bezahlung. Adäquat meint, dass ich ein meiner Arbeitsleistung und den mir entsehenden Fahrtkosten entsprechendes Gehalt erhalte, das zumindest oberhalb der Armutsgrenze ist und ich von diesem Gehalt leben könnte

Ich frage mich allen Ernstes, was daran so realitätsfern ist, dass es einer Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt entgegenstünde. Das, was tatsächlich realitätsfern ist, ist der Bericht, den der IFD an den Kostenträger geschickt hat, um mich zu exkludieren. Was leider der Realität entspricht, ist die Vorgehensweise des IFD und dass sowohl die Bereichsleitung als auch die Integrationsberaterin es ablehnen, mit mir konstruktiv zusammenzuarbeiten.

Wegen meiner eigenen Erfahrungen rate ich jedem Autisten dringend davon ab, sich der realitätsfernen Erwartung hinzugeben, von diesem IFD adäquat unterstützt zu werden. Es war außerdem offenbar realitätsfern, zu erwarten, dass dieser IFD einen teilnehmeradäquaten Erprobungs- und Qualifizierungsplatz zur Verfügung stellt, der im Hinblick auf meine Behinderung, Leistungsfähigkeit, Eignung und Neigung individuell geeignet ist. Was die Integrationsberater, die ich kennengelernt habe auszeichnet ist, dass sie die oftmals traurige Realität in Institutionen zur Unterstützung von Autisten widerspiegelten, entweder keine Ahnung von Autismus zu haben oder ihre Kenntnisse höchstens dazu einzusetzen, es einem Autisten möglichst schwer zu machen. Auch im Jahr 2020 nach in Kraft treten der UN-Behindertenrechtskonvention ist es also realitätsfern, von Fachkräften dieses Integrationsfachdienstes, die vom Kostenträger viel Geld dafür erhielten, mich zu unterstützen und zu integrieren, zu erwarten, dass auf meine behinderungsbedingten Eigenschaften, meine behinderungsbedingte Kommunikation und meine behinderungsbedingten Bedürfnisse eingegangen wird. Vielleicht ist es realitätsfern die Erwartung zu haben, dass nicht ausschließlich ich mich anpassen muss, meine Behinderung „überwinden“ muss, um integrationswürdig zu sein. Ich hoffe, es gibt Integrationsfachdienste, die ihrem Namen mehr Ehre machen. Der, der mich hätte unterstützen sollen, sollte sich eher Exklusionsfachdienst nennen, das wäre meiner Meinung nach realitätsnäher.

1 zu den Hin und Hers der Weiterführung des zweiten Praktikums: Vereinbart mit meiner Integrationsberaterin war, dass es in der zweiten Woche nach Beginn des Praktikums den ersten Betriebsbesuch durch sie geben sollte. Ich begann das Praktikum am 02.03. und erhielt am 05.03. von meiner Integrationsberaterin eine E-Mail, in der sie schrieb, dass sie bis 13.03. krank sei und die Bereichsleitung die Vertretung übernähme. Ich schickte, wie vorab vereinbart, per E-Mail eine Rückmeldung über die erste Woche im Praktikum, setzte diese mir benannte Vertretung in CC und beschrieb die Hinweise auf zu erwartende Schwierigkeiten bei der Einstellung in dieser Firma, die sich in der ersten Arbeitswoche ergeben hatten. Darauf erhielt ich eine automatische Antwort, dass die Vertretung abwesend sei.
Am 11.03. bat ich den IFD per E-Mail um Unterstützung, weil Vereinbarungen im Praktikumsvertrag nicht eingehalten wurden. Ich erhielt erneut eine automatische Antwort mit dem Inhalt, dass die Vertretung erst am 16.03. wieder da sei. Sie schrieb mir an diesem Tag und insistierte, dass es sinnvoller wäre, auf meine Integrationsberaterin zu warten, die ab nächster Woche wieder da sein würde. Falls das nicht der Fall wäre, könne sie mir ab 23.03. ihre Unterstützung anbieten.
Am 17.03. sagte mir der Praktikumsbetrieb, dass der Praktikumsvertrag nicht verlängert werden würde. Dieser war nur bis 31.03. vereinbart worden, weil die Verlängerung der Maßnahme vom Kostenträger noch nicht schriftlich vorlag. Ich teile dem IFD am 21.03. mit, dass das Praktikum Ende März enden würde. Außerdem, dass Planbarkeit für mich wichtig sei und ich Probleme mit ständigen Veränderungen haben würde. Lösungsvorschlag von mir für die restlichen Praktikumstage waren wegen der Corona-Lage Homeoffice und Skype-Gespräche mit dem IFD. Meine Integrationsberaterin solle sich bei mir per E-Mail melden, wenn sie wieder da sei. Der Praktikumsbetrieb stellte den Mitarbeitern frei, wegen der Corona-Pandemie von zu Hause aus zu arbeiten, was ich ab 23.03. tat.
Am 23.03. erhielt ich eine E-Mail von der Vertretung, dass der Praktikumsvertrag nun doch verlängert werden würde, sie habe dies mit dem Praktikumsbetrieb so vereinbart. Inzwischen hatte ich die Zeit ab dem Ende des Praktikums jedoch bereits geplant, denn ich plane immer im Voraus. Da ich an diesem Tag eine Videotherapiesitzung bei meinem Psychotherapeuten hatte, besprach ich meine Schwierigkeiten mit kurzfristigen Veränderungen mit ihm. Er riet mir, dem IFD per E-Mail mitzuteilen, dass, inwiefern und weshalb die in sehr kurzer Zeit kommunizierten diametralen Veränderungen, auf die ich mich nicht mehr einstellen konnte, mich belasteten. Dies tat ich noch am selben Tag und bat darum, mich mit einzubeziehen und nicht über meinen Kopf hinweg Entscheidungen zu treffen, denn transparente Entscheidungsprozesse würden es mir erleichtern, mit Veränderungen umzugehen.
Am Tag darauf antwortet mir die Vertretung, in CC setzte sie den Leiter des IFD, dessen Stellvertreterin und meine Integrationsberaterin. Zwei der Personen waren bislang nicht an der Kommunikation beteiligt, ich fragte mich, weshalb sie plötzlich in CC auftauchten. Die Vertretung schrieb, dass der IFD derzeit keine Unterstützung bieten könne und schlug vor, das Praktikum während der Corona-Pandemie auszusetzen. Ich sollte mitteilen, was eine akzeptable Lösung wäre.
Das Hin und Her wegen des Praktikums und die Corona-Pandemie hatte zur Folge, dass es für mich keinerlei Planungssicherheit gab. Ich hatte die Befürchtung, dass die Vertretung ohne vorherige Absprache mit mir im Praktikumsbetrieb anrufen könnte und das Praktikum abbrechen könnte, da sie geschrieben hatte, dass bei jedem der Handlungsschritte des IFD mein Einverständnis vorausgesetzt worden sei. Außerdem schrieb die Vertretung noch, dass sie in meine Worte hineininterpretiert hätte, dass es mein Wunsch sei, das Praktikum abzubrechen. Obwohl ich dem IFD mehrfach und schriftlich mitgeteilt hatte, dass ich sage/schreibe, was ich meine und obwohl die Vertretung angeblich hinreichend zur Betreuung von Autisten qualifiziert war.
Der E-Mailverlauf zeigte mir deutlich, dass ich paradoxerweise offensichtlich Unterstützung dabei benötigte, mit dem IFD, der eigentlich mich im Praktikumsbetrieb hätte unterstützen sollte und Fachkenntnis zu meiner Behinderung haben hätte sollen, zu kommunizieren.
Also schrieb mein Mann am 25.03. eine E-Mail an die Vertretung, den Leiter des IFD – denn die Vertretung hatte diesen ja in CC gesetzt – und den Praktikumsbetrieb. Er stellte klar, dass ich das Praktikum weiterführen wolle und versuchte, Klarheit in die ganze Kommunikation zu bringen und mir die Zeit zu verschaffen, die ich brauchte, um Entscheidungen treffen zu können bzw. überhaupt antworten zu können.
Doch schon am nächsten Tag erhielt ich eine E-Mail vom Praktikumsbetrieb, in der stand, dass sie in Absprache mit der Vertretung eine Vertragsverlängerung für 3 Monate aufsetzen werde, um Kontinuität sicherzustellen. Unterhalb ihres Mailtextes waren mehrere E-Mails zu lesen, aus denen ersichtlich wurde, dass es bereits seit dem Vortag Verhandlungen zwischen der Vertretung und dem Praktikumsbetrieb wegen des Praktikumsvertrages gegeben hatte, ohne dass ich davon in Kenntnis gesetzt worden wäre oder gefragt worden wäre, ob ich mit den Konditionen des Vertrages einverstanden bin. Was ich nicht gewesen wäre, denn mit meiner Integrationsberaterin war vereinbart, dass ich bei einer Verlängerung wieder zu einer Viertagewoche zurückkehren hätte können, weil sie mit dem Betrieb, ohne mich zu fragen, für März eine Fünftagewoche vereinbart hatte. Zudem war dadurch für mich erkennbar, dass die Vertretung mich zwar gefragt hatte, was eine akzeptable Lösung wäre, aber nicht einmal 24 Stunden auf eine Antwort von mir gewartet hatte, sondern zum wiederholten Mal ohne vorherige Rücksprache mit mir agierte. Obwohl sie selbst sich bei ihren Antworten auf meine dringenden Bitten um Unterstützung im schnellsten Fall zwei Tage Zeit gelassen hatte

Bildquelle: pixel2013, S. Hermann & F. Richter. URL https://pixabay.com/de/photos/cyberbrille-cyber-brille-virtuell-1938449/

Autor: SWB

Erziehungswissenschaftlerin / Steuerfachangestellte mit Montessoridiplom, ich studiere an der FernUni Hagen den Masterstudiengang Bildung und Medien eEducation. Ich bin eine viellesende Autistin und Aspie-Muttertier. Ich äußere mich zwar am liebsten schriftlich, halte aber trotzdem und gerne Vorträge über das Thema Autismus.

2 Kommentare zu “Realitätsferne Erwartungen?

  1. Ich habe sehr ähnliche Erwartungen an einen Arbeitsplatz. Meine Vermittlerin im Jobcenter sagte mir schon, dass ich bei meinen Anforderungen nur untere Kante Chance auf Realisierung habe, wenn überhaupt. Wohlbemerkt: Realistisch ist meine Schmerzgrenze nach unten!

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  2. Realitätsfern sind deine Vorstellungen und Wünsche bzgl. eines Arbeitsplatzes auf dem 1. Arbeitsmarkt in sofern: dass in dieser Gesellschaft überhaupt kein Funken Toleranz für ‚andersartige‘ besteht! Und wenn ‚andersartige‘ dann doch irgendwie toleriert werden, dann nicht unter Akzeptanz der gegebenen Notwendigkeiten. Der, der ‚anders‘ ist, hat sich restlos immer anzupassen.

    Was hochgradiger Schwachsinn ist, denn in deinem Beispiel kann man erkennen, dass somit wichtige und wertvolle Ressourcen buchstäblich ‚flöten‘ gehen und für das Bruttosozialprodukt dieses unserem Staates ‚vernichtet‘ wurden.

    Ich finde es überhaupt nicht realitätsfern wohnungsnah arbeiten zu wollen, stundenreduziert angestellt zu sein, mit dem ÖPNV zur Arbeit zu fahren (auch wenn das nicht einfach ist), ordentlich und mit ausreichend Zeit eingearbeitet zu werden, sowie eine vernünftige Vergütung der dem Unternehmen zur Verfügung gestellten Lebenszeit zu erwarten.

    Ich frage mich ernsthaft, und nicht zum ersten Mal, in welchen Sphären dieser EFD (Insider) schwebt. Aber ganz sicher nicht in ’normal-menschlichen‘, sozial empfindenden, sowie empathisch veranlagten.

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