SWB – MeiBlog

"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein." (Albert Einstein)

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Um was geht es hier eigentlich?

Auf diesen Seiten findest du

  • einen Blog, auf dem ich hauptsächlich digitale Themen in Verbindung mit Bildung und seit meiner Diagnose überwiegend Beiträge zu meinem Autismus poste
  • eine Seite, auf der ich Projektarbeiten und meine Modulabschlussarbeiten aus meinem Masterstudium zur Verfügung stelle, damit sie von anderen angesehen und gelesen werden können
  • notwendige (Impressum & Datenschutzerklärung) und nicht notwendige  (Überzeugungen – Aphorismen) Seiten

Was will ich erreichen?

  • dich 🙂 schön, dass du hier vorbeischaust
  • in erster Linie repräsentieren die Inhalte hier einen Teil meines externen Gedächtnisses
  • in zweiter Linie will ich mit meinen Blogbeiträge meine eigenen Erfahrungen anderen zur Verfügung stellen. Mir selbst hilft es, von anderen Autisten und deren Erleben zu lesen. Vielleicht hilft es anderen, wenn ich mein eigenes Erleben und meine Erfahrungen ebenfalls zur Verfügung stelle. Ich vertrete die Haltung, dass ein offener Umgang mit meinem Autismus und meinen Depressionen dabei helfen kann, die Stigmatisierung zu überwinden und aufzuklären. Wichtig ist mir, dass mein Erleben und meine Erfahrungen subjektiv und vor allem anekdotisch sind und ich nicht meine, dass sie verallgemeinert werden sollten

4 Kommentare zu “Home

  1. Ich finde es großartig, einfach großartig.

    Gefällt 2 Personen

  2. Hallo alle zusammen. ich schreibe weil in irgend einer Form „Autistische Züge“ aufweise. Aber es war im meinem Leben nie ein Thema. Ich bin 1943 geboren und trat 1960 ins Arbeitsleben ein, vieles kam mir immer komisch vor und ich hatte viele Zwänge und Unduldsamkeiten zu ertragen. Ihr könnt euch ja vorstellen, dass Autismus in jener Zeit kein Thema war. Mit 70 Jahren begann ich mich ernsthaft damit auseinander zu setzen, weil Psychologie nötig war und Depressionen überhand nahmen. Zudem habe ich einen Enkel der Autist ist und er unter Beobachtung ist. Ich war Eisenbahner im Bahnhofsdienst und schaffte meine letzte Beförderung wegen Autismus nicht. Weil ich konnte mich nicht dahin gehend erklären. Nun finde ich im Netz meine Person in den entsprechenden Foren und es hilft mir, mich besser zu verstehen.

    Gefällt 1 Person

    • hallo meine Mutter ist auch 1943 geboren , wie mein Vater sicher auch im Spektrum, der einzig Diagnostizierte bin ich. Bis heute finde ich meine Familie als das Normale, und aus dieser sicheren Welt heraus kann ich einigermassen in der Aussenwelt zurechtkommen.

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  3. Ich danke dem menschen, der mir gestern geholfen hat.
    Jemand, bei dem ich mal eine ausbildung machte.
    Er hat damit verhindert, dass ich in einen unkontrollierbaren anfall gerate.
    Das verstehen die menschen nicht, weil sie es auch gar nicht verstehen wollen.

    Die anderen reaktionen zu meinem hilfsgesuch waren…
    Spinnst du..nimm mich sofort aus dem verteiler..schreib nicht mehr…usw
    Weil sie können sich nicht vorstellen dass ein epileptischer anfall oder meltdown lebensgefährlich sein kann.

    Das ist natürlich besonders hilfreich, wenn man gerade um sein leben kämpft.

    Hier in berlin werden ganz andere dinge ignoriert. Am meisten von den menschen, die in großer sicherheit leben.

    Dieser mensch fragte..wie kann ich dir helfen..und handelte auch noch.

    Dafür möchte ich danke sagen weil er in keiner persönlichen beziehung zu mir stand sondern es ein arbeitsverhältnis mehr oder weniger war..ein ausbilder..

    Aber er sagte dann… in erster linie bin ich mensch…

    Er war keiner von den anderen 14, die ich anschrieb und denen das leben anderer menschen egal ist.

    Das wollte ich zum thema sicherheitsbedürfnis noch anfügen.
    Darum ist ein guter arbeitsplatz und ein geregeltes leben so wichtig für autisten bzw für mich.

    Veränderungen sind zumindest für mich mittlerweile lebensgefährlich.

    Und es ist super traurig, besonders wenn man sich nebenher noch für 1000 andere sachen einsetzt, zu merken dass man völlig alleine da steht wenn man selbst mal hilfe braucht.

    Da sind dann blogs wie deiner oder intelligente menschen unverzichtbar.

    Denn das ist eben das problem mit dem autismus. Die menschen hassen es, wenn man mal nicht so gut funktioniert. Sie tun immer so hilfsbereit und am ende sieht man, wer wirklich verständnis hat und auf wen man zukünftig verzichten kann.
    Das ist das gute daran, wenn man gemobbt oder ausgegrenzt wird.

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